Review: Miss World – Keeping Up With Miss World

Natalie Chahal legt einen ersten Longplayer als Miss World vor. Wir enthalten krachenden Garage Rock und eingängigen Power Pop.

Nach EP und Singles folgt nun mit „Keeping Up With Miss World“ (PNKSLM) das erste richtige Album von Natalie Chahal alias Miss World. Bereits beim Albumtitel beginnen die Popkultur-Referenzen, die sich durch das gesamte Werk ziehen.

„Carb Yr Enthusiasm“ heißt etwa ein Track, der sehr deutlich auf eine ähnlich benannte TV-Serie verweist. Daneben setzt sich Miss World mit Social Media auseinander und serviert Offenherziges, wie etwa im pumpenden „Lip Job“. Sie singt: „It hurts, it’s worth it“.

Musikalisch gibt es verwaschenen Garage Rock, der oft sehr wuchtig daherkommt. Dazwischen streut die Songwriterin aus London immer wieder wundervolle Power-Pop-Perlen ein. „Don’t U Wanna Be Me Sometime“ setzt auf scheppernde Handclaps und ist sehr nahe am Fifties Rock’n’Roll.

„(U Watch My) Stories (But U Don’t Like My Posts)“ ist sehr fetter Garage Rock. „Radio All My Bitches“ präsentiert sich als Cut-Up mit schrägem Rock. Der Hit der Platte ist das krachende „This Could Be Us But U Playin‘“.

Fazit: Abwechslungsreich, cool und insgesamt schon fantastisch.

8.4

Fazit

8.4/10