Review: Mirror Glaze – At the Sugar Factory

Die Hamburger sind die „Garage Surfers from Hippie Beach“. Ihrer Debüt-EP fehlt es nicht an Entspannung.

Mirror Glaze haben sich vor nicht einmal zwei Jahren gegründet und kommen nun bereits mit einer ersten EP um die Ecke. „At the Sugar Factory“ (La Pochette Surprise) enthält sechs Songs, die nach einem gemeinsamen Nenner suchen.

Vorrangig ist das Surf. „Suicide at the Goo Lagoon“, der tolle Opener, zitiert ihn herbei, trifft dabei auf alte Größen aus den 1960ern. In der Folge erhalten wir aber mehr Rock’n’Roll.

Der Gesang ist rau, er passt nicht so ganz zur entspannten Stimmung. Da sollte es hallen, da müsste man etwas in den Hintergrund treten. Oder muss überhaupt gesungen werden? Der erste Teil von „Suicide at the Goo Lagoon“ ist instrumental und das funktioniert wunderbar.

Auch der abschließende Jam „20x“ trägt gut. Hier wird etwas psychedelischer gerockt, das können Mirror Glaze aber auch sehr gut. An anderen Stellen verfranst die Platte etwas oder gerät zu schwachbrüstig, um aufrührerisch zu sein. Aber das ist ja erst der Anfang.

Fazit: Bleiben wir beim Instrumentalen, dann wird das gut werden.

6.8

6.8/10
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