Review: Mind Rays – Nerve Endings

Die Mind Rays bringen auf ihrem neuen Album fuzzigen Garage Punk und überzeugen damit.

Die Mind Rays kommen aus Belgien und gelten als die aufregendste Band Europas wenn es um Garage Punk geht. Mit „Nerve Endings“ haben sie ein neues Album via PNKSLM Recordings veröffentlicht, das zeigen soll, ob diese Vermutung stimmen könnte. Schnelle Antwort: Das tut sie.

Die Mind Rays benötigen lediglich zehn Songs und nicht einmal eine halbe Stunde, um alle Fans der schnellen Gitarren für sich zu vereinnahmen. „Nerve Endings“ bietet hektischen, wilden Garage Punk mit ordentlich Fuzz. Man fühlt sich an Ex-Cult und die Schwestern-Band GØGGS erinnert. Teilweise stellt sich auch ein Electric Six-Vergleich ein, wenn es um das Hitpotenzial der Songs geht.

Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man von einer kalifornischen Band ausgehen. Die typischen Bassläufe, die Fuzz-Gitarre, der monoton nach vorne peitschende Gesang, das alles kennt man von der Westküste der USA. Die meisten Songs bedienen sich dieser Rezeptur, ohne dass es langweilt. Fast durchgehend ist die Band sehr schnell unterwegs, lediglich „The Ropes“ nimmt zu Beginn etwas Tempo raus, bevor der Song dann zur Mitte hin explodiert.

Der ältere Song „We See“ ist in einer überarbeiteten Version auf der Platte und bildet den Schluss des Albums. Die pure Energie wird hier ein letztes Mal entfesselt.

Fazit: Ein fantastisch treibendes Garage-Punk-Album, das im europäischen Vergleich herausragt und auch mit den Kaliforniern mithalten kann.

It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr