Review: Mike Krol – Power Chords

Der Kalifornier kehrt aus einer großen Niederlage gestärkt zurück. Er hat LoFi Power Pop Punk dabei.

Power Chords“ (Merge Records) heißt die neue Platte von Mike Krol und zum großen Teil geht es hier auch um das Gitarrenspiel. Der Kalifornier bleibt auf dem Weg, den er mit seinem 2015er „Turkey“ eingeschlagen hat. Es wird LoFi-Punk mit Power Pop-Anleihen geboten.

Zum anderen beschreibt Krol darin seinen Quasi-Absturz, den er 2016 erlitten hatte. Nach der Tour zu „Turkey“ waren seine Beziehung zu Ende, sein Bankkonto leer und seine Wohnung weg. Er musste zurück zu seinen Eltern nach Wisconsin. In seinem alten Kinderzimmer erlebte er dann seine Liebe zur Musik neu.

So ist „Power Chords“ von einem sehr warmen Sound geprägt. Trotz der matschigen Produktion klingt das sehr klar und freundlich. Der Titeltrack führt nach Feedbackgewitter und Überleitung zum Punk etwa Handclaps ein.
„What’s The Rhythm“ ist ein sonniger Hit, ebenso „An Ambulance“. Auch sehr schön ist die gemeinsame Nummer mit Allison Crutchfield mit dem Namen „I Wonder“. Etwas punkiger und schneller ist „Little Drama“. Dafür gerät „Arrow in My Heart“ schleichender.

Krol wohnt mittlerweile wieder in Los Angeles. Ein Neuanfang, der mit diesem Album im Rücken sicherlich gelingen kann.

Fazit: Wundervoller Power LoFi Punk.

8

Fazit

8.0/10
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