Review: Mikal Cronin – Switched-On Seeker

Der Kalifornier präsentiert die Synthie-Version seines letztjährigen Soloalbums.

Mikal Cronin veröffentlichte vergangenen Herbst „Seeker„, sein erstes Solowerk seit 2015. Grundthema war die zerstörerische Kraft des Feuers. Der Kalifornier begegnete ihm mit Garage Pop-Songs, die mal kraftvoll, dann etwas verloren ausfielen.

Parallel dazu nahm Cronin die Platte als Synthie-Version auf. Als „Switched-On Seeker“ (Merge) liegt diese nun vor.

Nette Idee, funktioniert sie auch? Großteils schon, wenn auch die matschigen Beats etwas die Eindringlichkeit herausnehmen. Auf dem Ambient-Track „On the Shelf“ und dem flächigen „Sold“ sind wir aber wieder ganz nah bei Cronin.

Zumeist brummt die Elektronik ordentlich. 8-Bit-Sounds werden eingestreut, ein Beat setzt sich meist sehr unauffällig auf den Boden.

Sehr gut funktioniert es auf dem dringlichen „Shelter“ und dem forschen „Caravan“. „Feel It All“ fällt etwas zu barock aus, „Fire“ versandet.

Fazit: Interessantes Experiment mit okayem Ergebnis.

7.3

7.3/10
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