Review: Mi’ens – Future Child

Noiseige Traumlandschaften von einem Duo aus Vancouver.

Kim Glennie, Sängerin/Songwriterin/Gitarristi von Mi’ens, wollte mit der neuen Platte der Dystopie, in der wir aktuell leben, entgegen steuern. „Future Child“ (Kill Rock Stars) behandelt verschiedene Zukunftsthemen, die aber allesamt ein positives Bild zeichnen sollen.

Zusammen mit Drummer Evan Heggen verfeinerte sie ihren Math Noise Rock. Es sind nun verträumtere Stellen möglich, auch schimmern poppige Melodien durch, wie etwa auf dem eröffnenden Titeltrack.

Vorwiegend instrumental ist das Album sehr komplex. Die Songs verknoten sich ineinander, sind dabei meist sehr aufwühlend. Auf „Nu11 Set“ läuft das Behäbige in das Schräge, „Bolshevik Brunch“ gerät stürmisch.

Wunderbar gerät das packende „Rifft Valley“, sehr gut das abschließende „Mondladung“. Dennoch empfiehlt es sich, nicht einzelne Stücke sondern die komplette Reihe durchzugehen. Ein Werk, das am Stück konsumiert werden möchte.

Fazit: Dicht und ergreifend.

7.8

7.8/10
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