Review: METZ – Automat

Nach drei Alben blicken die Noise Punks aus Toronto auf ihre Anfangstage zurück.

Bevor das vierte Album vorliegt, liefern METZ mit „Automat“ (Sub Pop) eine Raritätensammlung ab. Chronologisch arbeitet man sich bis zum wegweisenden Debüt vor, liefert Drumherum noch ein paar seltene Stücke ab.

Geklärt werden soll die vermeintliche Frage der Späteinsteiger: Waren die schon immer so gut? Waren sie! Das kann man anhand des frühen 7-Inch-Trios abgleichen, das zu Beginn von „Automat“ steht und uns ins Jahr 2009 führt.

„Soft Whiteout“ zeigt das Chaotische, „Lump Sums“ das repetitiv Schabende. Auf „Dry Up“ wird viel Luft zwischen einen packenden Groove geblasen. Nur „Ripped on the Fence“ ist vielleicht noch etwas weiter von den heutigen METZ entfernt, zu ziellos schlingert der Track dahin.

Versammelt haben wir zudem die wunderbare „Eraser“-Single samt toller B-Seite „Pure Auto“. Dazu gibt es noch die Bonus-Tracks zum Debütalbum und den großen Hit „Wet Blanket“ in der Demoversion. Wer sich die Vinyl besorgt, darf sich noch über drei Cover freuen.

Fazit: Rundum bedient.

8.3

8.3/10
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