Review: Melvins – Working With God

Die Heavy-Rocker albern in ihrem 1983er-Lineup etwas herum, der Heavy Rock ist aber am Punkt.

Immer wieder reaktivieren die Melvins ihr „1983“-Lineup. Buzz Osborne, Dale Crover und Mike Dillard namentlich, gekommen aus dem Gründungsjahr. Es gab Live-Auftritte, auch Platten, u.a. die „Tres Cabrones“-LP zum 30-jährigen Bandjubiläum.

Nun erscheint mit „Working With God“ (Ipecac) ein neues Werk des Trios. Als sich die Melvins gründeten, waren die Mitglieder gerade der Pubertät entwachsen. Dennoch wimmelt das neue Album, das insgesamt 24., vor Quatsch.

Nehmen wir den Opener. Der Beach Boys-Hit wird zu „I Fuck Around“. Sehr witzig, geht auch irgendwie ins Ohr. Dann später wieder „Fuck“ dieses Mal mit „You“. Und die abschließende, sehr seltsame Spielerei „Good Night Sweetheart“.

Drumherum laufen die Melvins aber zur Höchstform auf. Es ist der klassisch verschwurbelte Heavy Rock, hier auf den Punkt dargeboten. „Negative No No“ und „Hot Fish“ sind großartig, wälzen sich cool. 

Forschere, dem Punk zugewandte Nummern, kommen ergänzend hinzu. „Bouncing Rick“ und „Boy Mike“ sind hier zu nennen. Dann noch das Groove-Monster „Caddy Daddy“ und fertig ist ein insgesamt doch recht tolles Album.

Fazit: Ein bisschen Spaß muss sein.

8.5

8.5/10
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