Review: Melting Palms – Abyss

Die Hamburger Psych-Rocker legen ein vielschichtiges Debüt vor.

Viele Köche, etc. Nicht so bei den Melting Palms. Neun Personen werden für das Debütalbum „Abyss“ (La Pochette Surprise) gelistet, die ihre unterschiedlichen Aufgaben mit Bravour miteinander verknüpfen.

Die Hamburger legen ein tolles Psych Rock-Album vor, das sich von Beginn an wendig und abwechslungsreich zeigt. Verträumt, düster, cool fließend, zwischendrin auch wuchtig präsentiert sich das Werk.

Viel Hall ist da, die Schichten sind zahlreich. Dennoch behält sich der Opener „Fused“ eine gewisse Luftigkeit. Ebenso „Golden“, das angenehm zudeckt.

„Repression“ brummt, der Titeltrack gerät episch, öffnet sich dann. „Josen“ wird kurz noisey, ist davor wundervoller Neo Psych.

Ein Highlight ist das flirrende „Insomnia“, das von dem nächsten Brett, dem zwingenden „Azrael“ abgelöst wird. Ein sehr gutes erstes Werk.

Fazit: Tadellos.

8.3

8.3/10
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