Review: Medistation – dto.

Eric Strand von der Garage-Rock-Band The Orange Revival legt sein Solo-Debüt vor. Darauf gibt er sich verträumt.

Schon seit 2014 trug Eric Strand von The Orange Revival Songs mit sich herum, die er gerne als Soloprojekt veröffentlicht haben wollte. YouTube-Videos tauchten auf, doch einen richtigen Release erfuhren die Tracks nicht. Bis jetzt. Denn nun gibt es eine Sammlung von fünf Tracks, die via Fuzz Club Records erscheinen.

Medistation nennt sich Strands Projekt und liegt musikalisch irgendwo zwischen The Jesus & Mary Chain und frühen Primal Scream. Stellenweise begibt er sich näher an den Dream Pop und legt einen sehr dichten Sound an.

Hilfe hat er sich von Jake Garcia von den Black Angels, Cobain Modeste (The Buttertones) und Max Groundstroem (Samling/Valp). Bis auf die Drums und das Piano hat Strand alle Instrumente selbst eingespielt.

„Pool Of Blood“ bietet zum Einstieg driftenden Psych Rock mit einem Schwerpunkt auf atmosphärischen Synthies. Mit „I Never Knew“ wird es gefühlvoll und Western-Atmosphäre kommt auf. Der rockigste Eintrag ist „The World Is Weeping“, dass sich sehr dicht zeigt.

Die letzten beiden Nummern sind eher zurückhaltend und verspielt. „The End“ ist gar rein instrumental und ein meditatives Experiment.

Fazit: Atmosphärische EP, die sich eher Zeit lässt.

7.2

Fazit

7.2/10
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