Review: Medicine Boy – Take Me With You When You Disappear

Das in Berlin lebende Dream-Noise-Duo aus Südafrika verabschiedet sich.

Nach sechs Jahren verabschieden sich Medicine Boy. Ihr drittes Album „Take Me With You When You Disappear“ (Permanent Record) ist gleichzeitig das letzte.

Das in Berlin lebende Duo aus Südafrika hüllt uns noch einmal in ihren intensiven Noise-Dream-Sound. Die finale Platte zeigt sich homogen, kippt nur an ein paar Stellen in eine Richtung, die nach Resteverwertung aussieht.

„Wrecker“ will so gar nicht in das Gesamtkonzept passen. Der Song groovet energisch und krachend dahin. Mehr Blues Rock-Stomper als man das sonst von Medicine Boy gewohnt wäre. Sehr stark fällt dann der Bruch zum Rest der Platte aus.

Denn in der Folge geht es mit atmosphärischem und gefühlvollem Dream Pop weiter, der immer wieder zum Noise blickt. „Berlin Sky“ ist sehr eindringlich und berührend, während „Rag Doll“ eher sanft ausfällt.

„Feel It Again“ fließt beinahe angenehm dahin, hat aber dann doch einige Kanten. „Alina“ ist sehr verträumt, „Vapour Voice“ dafür mächtig und unbarmherzig. Der „Venom Song“ hat noch einmal zarte Momente für uns.

Fazit: Dann auch wieder schade, dass sie weg sind.

7.6

7.6/10
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