Review: Meatbodies – 333

Die Kalifornier drücken den Reset-Knopf und verabschieden sich vom Garage Punk.

Nach der Tour zum 2017er „Alice“ war für Meatbodies-Leader Chad Ubovich ein gewisses Ende erreicht. Ausgebrannt zog er sich zurück, kalibrierte sein Projekt neu.

333“ (In The Red) zeigt nun neue Meatbodies. Ubovich hatte Songs für diese Platte aufgenommen, sie dann aber wieder verworfen und stattdessen auf Bedroom-Demos zurückgegriffen. Entstanden waren diese bereits 2018 mit Drummer Dylan Fujioka.

Die Songs wurden gemischt, teilweise neu zusammengesetzt. „Night Time Hidden Faces“ besteht etwa aus zwei Tracks. Nach fließenden Synthies gibt es einen Break, der einen Freak-Boogie einführt.

Der Trademark-Fuzz ist da, eröffnet etwa „Reach For The Sunn“. Doch da ist nicht mehr der bekannte Garage Punk sondern die groovende Fläche. Manche Nummern verharren noch etwas im Demo-Status, wie etwa das weirde Campfire-Stücke „Let Go (333)“ oder das instrumentale „Eye Eraser“, das auf einem sehr einfachen Beat fußt.

Gewohnt dann „Cancer“, sehr neu das eiernde „The Hero“, das Western-Romantik bereithält. In sieben Songs einen Hinweis gegeben, wo die Meatbodies jetzt stehen – und zwar im Nirgendwo.

Fazit: Sanfter Relaunch.

Meatbodies - 333

8.2

8.2/10
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