Review: Masaki Batoh – Nowhere

Seit den 1980ern begeistert uns der Japaner mit seinem Gitarrenspiel. So auch auf seinem vierten Soloalbum.

Masaki Batoh war Sänger und Gitarrist der legendären japanischen Experimental Rock-Band Ghost. Nach der Auflösung gründete er The Silence und schrubbt damit nun unsere Gehirne ordentlich durch. Immer wieder gab es Soloalben des Japaners. Mit „Nowhere“ (Drag City) ist hier nun das vierte Werk erschienen.

Batoh zeigt darauf, wie toll er Gitarre spielen kann. Die Songs sind von seiner Akustikgitarre bestimmt. Dazu gibt es sanften Gesang, im Hintergrund allerhand Schwurbeleien. Es dauert bis zur vorletzten Nummer, bis mal ein Schlagzeug ertönt. Vorher dominiert die Reduktion.

Die Songs bekommen Luft, die Gitarre darf improvisieren. Nur selten gibt es knackige Arrangements, wie etwa auf dem reichhaltigen „Tambourine“. „Tower Of The Silence“ wirft etwa minutenlang einzelne Akkorde in den Raum, bricht dann aber sehr experimentell um.

Auf „Devil Got Me“ wird sperriger Blues angeboten. Besonders schön ist der Titeltrack, auch „Gaucho No Sora“ ist bezaubernd. Auf dem abschließenden „Boi-Taüll“ dürfen wir Batoh fast 16 Minuten lang dabei zuhören, wie er sein Instrument erforscht. Da wird es dann ermüdend.

Fazit: Sehr viele Schönes dabei.

7.9

Fazit

7.9/10
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