Review: Mannequin Pussy – Perfect

Neue EP der Philly Punks, die in sehr vielen Facetten schimmern.

Mit dem 2020er „Patience“ hatten Mannequin Pussy ihren Ein-Minuten-Krachern süß-sauren Pop Punk zur Seite gestellt. Das Ergebnis war überzeugend. Danach hatte sich die Band aus Philadelphia zur Welteroberung aufgemacht. Doch es kam alles anders.

Schlimmer noch, steht man nun sogar nur mehr als Trio im Ring. Gitarrist Athanasios Paul hat die Band verlassen. Schwamm drüber, gehen wir dennoch ins Studio, dachten sich Mannequin Pussy. Da will ja Einiges raus.

Nach der Isolation traf man sich erstmals seit längerer Zeit wieder, hatte zwei Songs bereit, schrieb mehr. Das Ergebnis liegt nun als „Perfect“ (Epitaph) vor. Es ist eine 5-Track-EP, homogen und ausgetüftelt, wie noch nie von Mannequin Pussy gehört.

Es geht um Social Media, Kontrollverlust, Hilflosigkeit. Wieder in der nun bekannten Mischung dargeboten. Der Titeltrack ist ein knackiger Mosher, „Pigs Is Pigs“ ein Tritt ins Gesicht.

„Control“ fesselt dafür mit dichtem Pop Punk. „To Lose You“ gibt sich so zugänglich, dass er im Nachmittagsradio laufen könnte. „Darling“ schließt mit ruhigen Tönen ab.

Fazit: Weiterhin auf dem richten Weg.

Mannequin Pussy - Perfect

8.2

8.2/10
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