Review: Mamuthones – Fear on the Corner

Die Avant-Psych-Band ließ sich für ihren neuen Longplayer von den Talking Heads und Miles Davis inspirieren.

Die Mamuthones versuchen sich gerne an Klassikern der Musikgeschichte. Zuletzt zerlegten sie etwa auf ihrer „Symphony for the Devil“-EP die Rolling Stones. Ihr neuester Release, „Fear on the Corner“ (Rocket Recordings), widmet sich dem Post Punk.

Im Albumtitel stecken „Fear of Music“ von den Talking Heads und „On The Corner“ von Miles Davis. Während Davis‘ avantgardistische Platte als Wegbereiter für den Post Punk gesehen wird, sind wir mit den Talking Heads schon mittendrin.

Die Mamuthones nehmen diese beiden Zutaten und legen ihren experimentellen Psych darüber. Dabei gelingt es den Italienern, die Coolness mit eleganten Groove zu verbinden und ihre alptraumhaften Sounds unterzuheben.

„Cars“ eröffnet das Album mit einem sehr sexy, aber auch experimentellen Free Jazz. Mit dem treibenden „Show Me“ gibt es dann den Hit der Platte. Catchy Psych wird mit Post Punk-Elementen ausgestattet und das bleibt sofort hängen.

Der Rest der Platte ist eher dem Avantgarde zuzuordnen. Der Titeltrack ergänzt den Jazz um eine Noise-Gitarre. „Alone“ durchläuft mehrere Phasen zwischen wild und driftend. Voller Versuche steckt das abschließende „Here We Are“.

Fazit: Sicherlich keine Platte für jeden Tag. Funktioniert aber in den richtigen Momenten.

 

7.4

Fazit

7.4/10
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