Review: Madhouse Express – Surreal Meadow

Groovend, mystisch, kraftvoll: Debüt-LP der Psych-Rocker aus Tschechien.

Madhouse Express ist eine frische Band aus Prag, die mit „Surreal Meadow“ nun einen ersten Longplayer vorlegt. Sie spielt Psych Rock, der zwischen mystisch driftend und elegant surfig pendelt.

Sänger Maxmilián Hruška klingt wie der späte Jim Morrison, als der Kampf gegen die Dämonen im vollen Gange war. Gleich auf dem Opener „Golden Flames“ windet er sich, während die Instrumentierung eher atmosphärisch bleibt.

In der Folge erleben wir nicht allzu viele Überraschungen, dennoch Gutes. „The Crows“ und „She Knows“ touchieren Sixties Psych, während „Lullaby For Reality“ eine verträumtere Phase einläutet.

Durchbrochen wird die Ruhe immer wieder von wuchtigen Groove-Parts. Alles genretypisch, aber wirklich gut dargeboten. Mit „Blind Caravan“ wagt man sich näher an die Doors, als es eigentlich erlaubt wäre. Dennoch eine schöne Nummer.

Luftig gleitet „Erwin The Spacedog“ daher, natürlich mit den außerirdischen Keyboards unterfüttert. Die haben wir auch auf dem sehr wendigen Closer „.-…..-..“, der zudem etwas Space Prog im Angebot hat.

Fazit: Geht in Ordnung.

7.3

7.3/10
It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr