Review: Lucern Raze – International Breakdown

Luke Reilly reaktiviert sein Garage Pop-Projekt und macht daraus eine Big Beat-Partymaschine.

2015 veröffentlichten Lucern Raze mit „Stockholm One“ eine wundervolle LoFi-Garage-Pop-Platte. Fünf Jahre später nahm Luke Reilly, der zugleich Gründer des Labels PNKSLM ist, das Projekt wieder auf.

International Breakdown„, das natürlich via PNKSLM erscheint, geht dabei völlig andere Wege. Begonnen hat es alles mit einem gemeinsamen Track mit dem Rapper Bryson The Alien. Daraus entwickelte sich eine eigene LP, die mit zahlreichen Künstlern des Labels bestückt ist.

Reilly beamt uns zurück in die großen Zeiten des Big Beat. Es wummert und kracht, die Party kann losgehen.

Je nach Feature schlägt der Big Beat andere Richtungen ein. Die Tracks mit Bryson The Alien sind recht klassisch Big Beat mit Rap. Cherry Pickles geleiten „Super Fun Apocalypse“ zum Punk, Lou King verleihen „Hindsight 2020“ etwas Garage Rock.

Sehr schön fällt das surfige „Stockholm Syndrome 2“ mit den Chemtrails aus. Auch die Solonummer „Silver Ghosts, We Ride At Dawn“ überzeugt.

Fazit: Nostalgie pur, aber auch mitreißend. Gehört in die Disco.

7.8

7.8/10
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