Review: Lowrider – Refractions

20 Jahre nach dem Debüt legen die schwedischen Stoner-Rocker ihr zweites Album vor.

Einige Bands versuchten, die Stoner-Lücke nach dem Ende von Kyuss zu schließen. Ehemalige Mitglieder der Band natürlich. John Garcia schickte ein Projekt nach dem anderen auf den Weg, Josh Homme gründete seine Queens of the Stone Age, Brant Bjork startete seine Solokarriere, andere schlossen sich Yawning Man an.

Weit von der kalifornischen Wüste entfernt begann eine Szene zu entstehen. Dozer und Lowrider pflügten von Schweden aus los. Beide Bands sollten irgendwann in Greenleaf aufgehen, zuvor brachten sie tolle Platten auf dem Weg.

Wobei es bei Lowrider lediglich bei zwei Split-EPs (darunter eine legendäre mit den ebenfalls gerade auferstandenen Nebula) und einer LP blieb. Nach dem 2000er „Ode To Io“ war bereits wieder Schluss.

Nun, 20 Jahre später, sind Lowrider mit „Refractions“ (Blues Funeral Recordings) zurück. In Originalbesetzung. Sollte also nichts schief gehen.

„Red River“ lässt mögliche Sorgen sofort verpuffen. So fett der Groove, so wuchtig das Schlagzeug, so packend die Gitarrensoli. Herrlich! In der Folge zerfasert die Platte zwar etwas, kommt mit den letzten drei Songs aber gestärkt zurück.

„Ol‘ Mule Pepe“ ist Stoner pur, behäbig und dröhnend. „Sun Devil / M87“ schafft es in seiner Knackigkeit noch ins Unendliche zu driften. Dort treffen wir auf „Pipe Rider“, ein epischer Track voll fantastischer Riffs.

Fazit: So frisch!

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