Review: Lord Buffalo – Tohu Wa Bohu

Mud Folk oder Ghost Town Americana? Jedenfalls ein atmosphärisches und packendes Album.

Lord Buffalo stammen aus Texas und bringen von dort schweren, mystischen Rock mit. Man liest Bezeichnungen wie Mud Folk oder Ghost Town Americana. Beides ist irgendwie passend.

Tohu Wa Bohu“ (Blues Funeral) ist das zweite Album der Band und knüpft an das 2017er Debüt an. Wieder ist die Stimmung düster, wird nur selten aufgelockert. Egal, ob ewig lang oder knackig, die Songs sind immer einnehmend, lassen niemanden unberührt.

„Raziel“ schlägt den Pflock ein. Der Opener ist langgezogen, dunkel und mit psychiger Wucht ausgestattet. Hier werden ehrliche Geschichten erzählt, die etwas Unheimliches beinhalten.

„Wild Hunt“ stampft dahin, während „Halle Berry“ etwas flotter und fülliger geraten ist. Nach dem epischen Titeltrack wird es mit „Kenosis“ etwas wohltuender.

„Heart of the Snake“ ist sogar richtig zugänglich. Das merzt das abschließende „Llano Estacado No 2“ mit viel Sperrigkeit aus.

Fazit: Verwunschen, erdig.

8

8.0/10
It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr