Review: Little Jimi – The Cantos

Eine Heavy Psych-Odyssee.

Little Jimi ist mehr als nur eine weitere Heavy Psych-Band, heißt es im Pressetext zum neuen Album. Es sei die Vertonung von Kindheitsträumen, die poetische und apokalyptische Dimensionen annehmen.

The Cantos“ (Mrs Red Sound) ist jedenfalls das zweite Album des Trios aus Frankreich. Protagonist ist der kleine Jimi, der sich auf eine Odyssee begibt. Monster und Dämonen tauchen auf, mächtige Siegel werden benannt und verfluchte Städte heraufbeschworen.

Musikalisch knarzt und brummt es, Gitarren brechen aus. Psych Rock der schweren Art, gepaart mit Doom und Classic Rock. Dabei immer episch und eben auch poetisch in den spärlichen Lyrics.

„First Cantos“ eröffnet dramatisch und legt gleichzeitig die Blaupause an. Ruhige Passagen, dann ein satter Groove, gern auch Moshiges. Diese Motive werden in der Folge immer wieder aufgenommen.

„The Way“ schaut sich ängstlich um, „Palace Afternoon“ gibt sich behäbig. „Machetehew“ ist dann zwingender und düster, während das Ende mit „Indian Rain“ und „Last Cantos XXIV“ mit Groove und Drift hantiert.

Fazit: Konventionell im Ganzen, dennoch packend konstruiert.

Little Jimi - The Cantos

7.6

7.6/10
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