Review: Lewsberg – In This House

Minimalistische Rock-Musik aus Rotterdam, die sich grandios entfaltet.

„Rock“, einfach nur „Rock“, das ist die Angabe, die Lewsberg machen, wenn es um ihre Musik geht. Kein Post, Proto, New, Whatever. So minimalistisch der Genre-Begriff, so auch der Output.

Mit „In This House“ liegt nun die zweite Platte der Holländer vor. Sie folgt dem 2018er Debüt.

Lewsberg ist vieles egal. So bricht der Opener mittendrin einfach ab. Dann trinken sie zum Lunch niemals Alkohol, eine Sekunde späte dann immer. Das Cover ist schlicht schwarz. Arg viel Aufhebens wird um den Release nicht gemacht, immerhin gibt es ein Video. Sehr sympathisch das alles.

Die Songs wechseln zwischen flott klimpernd und gefühlvoll ab. Gesungen wird selten, Geschichten werden erzählt. Sie können absurd oder persönlich oder einfach nur belanglos sein.

„Cold Light of Day“ ist sehr cool und garageig, gleitet locker und flott dahin. Ebenso „Through the Garden“ und „From Never to Once“.

„At Lunch“ ist ein weiteres Highlight. Sehr poppig beinahe. „The Door“ ist dann zurückhaltend, bis die Gitarre aufjault. Und „Jacob’s Ladder“ ist einfach nur wundervoll.

Fazit: Große, kleine Platte.

8.4

8.4/10
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