Review: Les Big Byrd – Iran Iraq Ikea

Noch poppiger, noch ausgefeilter, noch versponnener: Das zweite Album der Schweden wirkt bis ins letzte Detail ausgefeilt.

Die drei besten Songs stehen auf der neuen Les Big Byrd-Platte gleich am Anfang. „Iran Iraq Ikea“ (PNKSLM) wird mit „Geräusche“ eröffnet, das freundlich antreibenden und sehr elektronischen Psych Pop anbietet. Dann folgt mit „I Tried So Hard“ treibender Psych Rock mit verhallendem Gesang. „A Little More Numb“ ist schließlich eine sehr helle Pop-Nummer.

Die Schweden sind sehr auf Synthieflächen fokussiert. Der Gesang schwebt locker darüber. Auch wenn Les Big Byrd sehr nahe am Pop sind, behalten sie einen gewissen Weirdness-Faktor. Das beginnt bei den Laufzeiten der Tracks, die gerne an die sieben Minuten reichen.

Zudem gibt es etwa mit „Pink Freud“ ein Experiment, das von einer hektischen Akustikgitarre angetrieben wird. Gesang fehlt, dafür gibt es Sprachfetzen.

Es folgen sehr melodische Synthie-Nummern mit „I Fucked Up I Was A Child“ und „Eon“. Die Platte schließt mit der schönen Indie-Rock-Nummer „Mannen Utanför“.

Fazit: Völlig unpeinliche Pop-Scheibe.

7.7

Fazit

7.7/10
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