Review: Leeches – Easy

Verträumter Fuzz Rock mit Hang zum Alternative? Geht, wie diese Singles Collection zeigt.

Die Leeches haben bisher zwei EPs veröffentlicht, zuletzt das 2018er „Watusi“. Nun fanden die Briten im Archiv lose Singles, die sie zur Collection „Easy“ (Leisure) zusammenfügen.

Schon auf den vorherigen Releases verwunderte das Trio mit ihrer Mischung aus groovendem Fuzz Rock und verträumten Alternative Rock. Als ob Ty Segall zusammen mit Muse eine Platte aufgenommen hätte, so klang das.

So hört sich das auch wieder hier an. Wobei man durchaus feststellen kann, dass das hier das bisher Beste der Leeches ist.

Wie schön cheesy und dennoch schmutzig „Fuerte Ventura“ ist. Da ist Pop und Mosh vereint. „Man Up“ beinhaltet eigentlich drei Songs. Der letzte Part gleitet in fließenden Garage Rock, der schon sehr groß ist.

„Money“ ist durchgehend kantig, während „Flowers In The Garden“ straighter gerät. Der letzte Teil der Platte weiß dann noch einmal richtig zu begeistern.

„All Of The People“ gibt sich mehr als psychig verhuschter Jam. Und „Bob Ross“ verarbeitet Fuzz, Pop und Psych auf sieben Minuten zu einer tollen Melange.

Fazit: Die erste LP wird sicherlich fantastisch.

8.1

8.1/10
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