Review: L’Eclair – Polymood

Auf ihrem zweiten Album perfektionieren die Schweizer ihren warmen Groove.

Zwei Jahre nach „Cruise Control“ präsentieren L’Eclair ihre neue Platte. „Polymood“ (Beyond Beyond is Beyond Records) wurde von Jasper Geluk produziert, der schon bei „Tulips“ von Maston seinen Gefühl für den Groove unter Beweis gestellt hatte.

Die Band aus Genf setzt eine Vielfalt von Vintage-Equipment und Synthie-Sounds ein. Darunter arbeiten Bass und Drums an einem sexy Teppich. Die Tracks sind allesamt sehr warm und erinnern an elektronische Arbeiten aus den 1970ern.

„Sisi La Fami“ meint man, zum Beispiel, schon einmal als Soundtrack in einem Detektivfilm der New Hollywood-Ära gehört zu haben. Der Bass ist cool und zwingend, alles bleibt aber entspannt.

Zwischendurch gibt es immer wieder Spaciges oder Unerwartetes. Auf „L’Arrivée Au Port De Lagos“ mischt sich eine Flöte in den entspannten Disco-Sound.

„Disco Dino“ präsentiert sich etwas vertrackter, bleibt aber loungig und wird zum Ende gar euphorisch. Auf „Si O No“ sorgt eine Gitarre für etwas Unruhe. Die Schlussnummer „Taishi Koto Pt. 2“ startet aufwühlend, gleitet dann aber gemütlich dem Ende entgegen.

Fazit: Relax!

7.8

Fazit

7.8/10