Review: Le Butcherettes – bi/MENTAL

Neues Label, neuer Produzent…neuer Sound? Vielleicht sind die Mexikaner etwas poppiger geworden.

Le Butcherettes standen stets unter der Obhut von Omar Rodríguez-López. Bei den ersten beiden Alben spielte er Bass, das dritte, „Raw Youth“, hatte der At The Drive-In-Gitarrist dann noch produziert. Für die neue Platte trennten sich die Wege.

Zudem erscheint „bi/MENTAL“ nun nicht mehr auf Ipecac sondern Rise Records. Am Mischpult saß dieses Mal Jerry Harrison (Talking Heads / Modern Lovers). Haben sich diese Änderungen auch auf den Sound ausgewirkt?
Stellenweise vielleicht. Es herrscht nach wie vor ein rauer Hard Rock vor, der oft unbequem und wummernd daherkommt.

Punkige Momente sind rar, selbst wenn Jello Biafra ein Feature erhält. „spider/WAVES“ ist ein zwingendes Groove-Monster, das sehr viel abverlangt und bei dem Biafra noch seine Spoken Words ablassen darf.

Es sind eher die poppigen Stellen, die für Aufmerksamkeit sorgen. „in/THE END“ startet mit Bedroom-Rock, wird dann sehr breit angelegt. Das auf Spanisch gesungene „la/SANDIA“ könnte die breite Masse begeistern. Auf „struggle/STRUGGLE“ fühlt man sich gar an Portishead erinnert.

Aufwühlender sind „nothing/BUT TROUBLE“ und „mother/HOLDS“ mit Alice Bag geraten. Ansonsten eckt die Platte nicht wirklich an.

Fazit: Weniger Punk, mehr Pop, dennoch gut gemacht.

7.5

Fazit

7.5/10
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