Review: Lavender Flu – Barbarian Dust

Dieses Mal: Fuzz Punk, Noise, Experimente und sanfter Folk Rock.

Lavender Flu, ein Quartett aus Oregon, das sich aus der Asche der Hunches erhob, kehrt mit einem neuen Werk zurück. Nach dem 2019er Impro-Album „Admiration For A Dancer“ folgt nun „Barbarian Dust“ (In The Red).

Die Band hat sich als wendig erwiesen, startete als Home-Recording-Projekt der Gunn-Brüder, wendete sich dann mit dem 2018er „Mow The Glass“ mehr dem garagien Rock zu.

Nun wirft man alles zusammen, experimentiert, rockt geradlinig, jammt ausufernd. „Barbarian Dust“ überrascht stets.

Wir starten mit „Hair Lord (Messenger Of Beauty)“, pendeln dabei zwischen eigenwillig schiefem Surf und räudigem Fuzz Punk. „Mow The Glass“ verweist auf 2018, rückt Versuche mit Garage Rock in den Vordergrund.

Bei all den Geräuschen wirkt „No One Remembers Your Name“ sehr erholsam. Die folkige Nummer kommt federleicht daher. Wiederholt wird das Gefühl mit „Letters To Tiptree“. Dazwischen gesellt sich mit dem Titeltrack hektischer Punk, der in einen Psych-Jam übergeht.

Sehr cool ist „Keyboard Christ“, das Synthie-Pop mit Fuzz Rock verheiratet. Zum Abschluss gibt es zwei Cover. „In League With Satan“ von Venom wird zerhäckselt, es kommt LoFi-Rumpel-Punk heraus. Das Lloyd Cheechoo-Cover „James Bay“ wird durch den Psychedelic-Filter geschickt.

Fazit: Meisterlicher Mischmasch.

It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr