Review: Las Robertas – Waves of the New

Las Robertas perfektionieren auf dem dritten Album ihren sonnigen Neo-Psych.

Las Robertas und die Musikszene im Allgemeinen haben den Tod von Jon Greene zu verkraften. Der Produzent begleitete die Band aus Costa Rica seit dem ersten Album und verstarb nun im November vergangenen Jahres. Das dritte Album der Las Robertas, „Waves of the New“ (Buen Dia Records), hat er noch aufgenommen. Um den Tod geht es auf der Platte aber nicht, vielmehr steht die Liebe im Vordergrund.

Greene hat der Band erneut einen sonnigen, vertrippten Neo-Psych verpasst, der auf „Waves of the New“ so ausgefeilt wie nie daherkommt. Las Robertas lassen verschiedene Spielarten einfließen, biegen mal in Richtung Surf ab, experimentieren mit Fuzz und hauen auch mal einen knackigen Punk-Rocker raus.

Mit „Dream“ errichtet die Band eine Soundwand, die vom verträumten Gesang konterkariert wird. „Not Enough“ ist ein toller Fuzz-Rocker und mit „Flower Child“ gibt es treibenden Psych. Der angesprochene Punk-Song ist „Alto Astral“, der in knapp über zwei Minuten durch die Landschaft brettert. Tanzbaren Surf gibt es mit dem Titelstück und „California Feeling“, während „Sun Haze“ in Richtung Dream Psych abkippt.

Fazit: Eine Platte, die aus dem Neo-Psych-Genre alles herausholt. Liebenswerte Band mit der Sonne im Herzen.

 

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