Review: L.A. Takedown – Our Feeling Of Natural High

Jetzt, wo wir in der Coronakrise nicht mehr raus in die Natur sollten, holen wir uns die Natur mithilfe von Aaron M. Olson einfach herein.

Seit einigen Jahren betreibt Aaron M. Olson sein Projekt L.A. Takedown. Zuletzt war 2017 die Platte „II“ erschienen. Musikalisch haben wir es mit elektronischen Soundflächen zu tun. Oder wie es im Pressetext heißt: „Eine Mischung aus Michael Rother, dem Top Gun-Soundtrack und Tangerine Dream.

Krautige Tropfen füllen einen sanft dahinfließenden Bach. Plötzlich fährt langsam ein Speedboat heran. So in etwa, wobei die Atmosphäre stets nie zu aufgeregt wird.

Auf „Our Feeling Of Natural High“ (Castle Face) spazieren wir durch Parks, besuchen einen Strand, werfen uns in die Wellen. Es ist ein Platte, die die Natur spürbar macht und in die Kopfhörer holt.

Bis auf zwei Songs ist das rein instrumental, stets im Flow, gesättigt und beweglich. „Tokyo To Kyoto“ ist reich an unterschiedlichen Sounds und eher forsch. „Moved“, eine Zusammenarbeit mit The Musical Tracing Ensemble, setzt Vocoder-Gesang auf verträumte Beats.

„Hugs On The Beach“ verbreitet Urlaubsstimmung, während „Top Down, Heater On“ alles ordentlich durcheinanderwirbelt. Sehr schön ist das abschließende „When It’s Over“, zu dem Yukihiro Takahashi beisteuert.

Fazit: Jetzt einen ausgedehnten Spaziergang.

8.2

8.2/10
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