Review: Kosmetika – Pop Soap

Debütalbum der Garage Pop-Band aus Melbourne: Nicht zu glitschig, nicht zu aufdringlich.

Kosmetika haben ihre Basis in Melbourne, ihre Mitglieder kommen aber von überall her. Die unterschiedlichen Einflüsse, etwa aus Russland, verschmelzen auf dem Debüt „Pop Soap“ (Roolette) zu einer festen Einheit.

Wir haben es hier mit Garage Pop zu tun, der in verschiedenen Facetten vorliegt. Er ist sehnsüchtig, dann locker, mal poppiger, dann wieder rockiger. Jedoch immer melodisch und eingängig, Pop eben.

„Tiny Island“ eröffnet nach einem mysteriösen Intro sonnig und entspannt. Danach wird es mit „Kicks“ etwas melancholischer. Beim Synthie Pop sind wird mit „Ya Uedu“ angelangt. Der Track klingt schwer nach 1990er, als Zuckersüßes auch Sättigendes hatte.

„Kraftneau“ ist stoischer, antreibender Kraut Rock, der etwas Spaceiges liefert. Nach dem Pop-Grusler „Spooky“ gibt es auf dem abschließenden „Colouring“ mehr Wucht. Es ist die mit Abstand rockigste Nummer, bringt den Fuzz kurz vor Schluss herein.

Fazit: Schönes Album!

7.8

7.8/10
It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr