Review: Kookaburra – Dry Eyes / White Mice

Schönes Debüt der Fuzz Punk-Band aus Antwerpen, das das Spektrum zudem erweitert.

Nach zwei EPs gibt es nun ein erstes Album von Kookaburra. „Dry Eyes / White Mice“ (Resurrection / Gazer Tapes / Wagonmaniac Music) nimmt sich, na klar, mehr Raum, um den fuzzy Garage Punk um neue Ideen zu erweitern.

So geht es nicht immer nur straight nach vorne, wobei meistens schon. Andere Einflüsse erhalten Platz. So wie etwa der Post Punk auf „Maybe Fish Dad“ oder der Surf Psych auf „Dimi Dinosaur“.

Wer Kookaburras Fuzz Punk bevorzugt, wird aber auch hier nicht enttäuscht werden. Er ist weiterhin genrekonform brummend und schnell. „Dacelo Novaguineae“ legt in einem wahnsinnigen Tempo los, das „Hikikomori“ und „Tabouleh“ dankend aufnehmen.

Mit „Eddy In Space“ gelingt dann aber eine catchy, luftige Garage Rock-Nummer. Steht den Belgiern fast noch besser. Das driftende „Ra-Ra-Raristan“, ein rein instrumentaler Psych-Track, kann auch was. Eine sehr gute Platte, die räudig, dann wieder zugänglich ist.

Fazit: Glauben nicht nur an den Fuzz.

8.2

8.2/10
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