Review: King Gizzard & The Lizard Wizard – Polygondwanaland

Der Coup von King Gizzard & The Lizard Wizard dieses Mal: Wir verschenken unser neues Album einfach.

Ihr viertes Album 2017 verschenken King Gizzard & The Lizard Wizard nicht nur. Sie treten alle Rechte an die Allgemeinheit ab. Dazu werden die Songs im hochqualitativen Format bereit gestellt und alle Assets mitgeliefert. Damit können Fans ihre eigenen Platten und CDs pressen lassen.

Zahlreiche Labels sind bereits aufgesprungen und haben nun eigene Editionen von „Polygondwanaland“ in ihrem Katalog. Das Vinyl-Spektrum ist dabei sehr bunt, jeder Fan kann sich somit seine eigene Lieblingsfarbe aussuchen.

Soundtechnisch nähern sich die Australier nach dem Loung-Free-Jazz auf „Sketches of Brunswick East“ wieder ihrem Psych Prog an. Nach dem zehn Minuten Einstandstrip „Crumbling Castle“ geht es etwas reduzierter und sanfter weiter.

Die Tracks sind wieder in mehrere Phasen zusammengefasst. Der Titelsong läutet den ersten Teil ein. Bei „The Castle In The Air“ legt sich eine Erzählstimme über sphärische Sounds. Mit dem fuzzy „Deserted Dunes Welcome Weary Feet“ endet dieser Part.

Im nächsten Abschnitt dominieren etwas mehr die Synthies, was die Songs sehr futuristisch anstreicht. Nach „Horology“ beginnt der letzte, eher experimentelle Teil. Die Schlussnummer „The Fourth Color“ ist dann wieder eher rockig geraten, natürlich nicht ohne abzudriften.

Fazit: Nette Vertriebsidee, vom Sound her wieder top.

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