Review: King Gizzard & The Lizard Wizard – L.W.

Eine sehr runde Angelegenheit, das 17. Album der Psych-Rocker.

Im November letzten Jahres führten King Gizzard & The Lizard Wizard ihre mikrotonale Reihe mit dem sehr schönen, teils gefühlvollen „K.G.“ fort. Das nun erschiene 17. Album ist schon anhand des Titels als Nachfolger zu verstehen.

L.W.“ (Flightless) verbindet dann auch im Closer „K.G.L.W.“ die beiden Platten. Wenn auch nicht unbedingt musikalisch, wird doch hier etwas vom weich groovenden Psych Rock abgewichen und mehr Metal eingebracht.

Insgesamt ist „L.W.“ eine der homogensten Platten der Australier. Auch hier gibt es wieder sehr viele Einflüsse, der Inhalt der Klammer aus Cyber-Boogie-Opener und Metal-Closer geht aber einen konsequenten Weg. Es ist entspannter, unglaublich cooler Psych Rock mit orientalischen Einflüssen.

Wundervoll ist „O.N.E.“, übersprudelnd „Supreme Ascendancy“. Packend dann „East West Link“ das in das cowboyhafte „Ataraxia“ überleitet. Selbst wenn es mal mehr zur Sache geht, wie etwa auf „Pleura“, fällt das nicht aus dem Rahmen. Die sonnigen Gemüter halten den Fluss aufrecht.

Das Album gibt es vorerst nur digital, eine Vinylversion soll im Frühjahr nachgereicht werden. Wer sich aber jetzt schon für einen Download entscheidet, tut Gutes. Denn die Band spendet einen australischen Dollar pro Download für ein Projekt, das neue Bäume in Australien und Neuseeland pflanzt.

Fazit: Selten so entspannt und gut gerockt.

King Gizzard & The Lizard Wizard - L.W.

8.8

8.8/10
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