Review: King Gizzard & The Lizard Wizard – K.G.

Sicherlich das bisher zugänglichste Werk der australischen Psych-Rocker.

King Gizzard & The Lizard Wizard haben für beinahe jede Platte eine neue Idee. Mit ihrem 16. Werk „K.G.“ (Flightless / Caroline) nehmen sie jedoch eine frühere wieder auf.

Das Album ist der zweite Teil der mikrotonalen Reihe, die 2017 mit „Flying Microtonal Banana“ eröffnet wurde. Mikrotonal? Was bedeutet das nochmal? Lesen wir es auf Wikipedia nach…

Auch wenn „K.G.“ an manchen Stellen etwas schief klingt, ist es die wohl eingängigste Platte der Australier. Orientalische Melodien tauchen an vielen Stellen auf und bilden die Grundlage. Der Hals über Kopf-Psych tritt zurück, vielmehr gibt es Entspannung für stürmische Zeiten.

„Automation“ eröffnet mit Handclaps und toll fließendem Psych Rock. Auch „Minimum Brain Size“ gibt sich luftig, der wundervolle Hit „Straws In The Wind“ sowieso.

Zwar ist „Some of Us“ verschwurbelt, „Ontology“ antreibend, das bleibt aber immer im Rahmen. Merkwürdig ist vielleicht nur die Elektro Pop-Nummer „Intrasport“.

Gewöhnungsbedürftig dann noch der Prog-Thrash auf „The Hungry Wolf Of Fate“. Wie öfters in letzter Zeit stehen sie mit einem Bein in der Cheesiness. „Honey“ zieht sie dann aber nochmal hoch.

Fazit: Wenig Aufregendes, aber auch viel Schönes.

8.1

8.1/10
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