Review: King Gizzard & The Lizard Wizard – Butterfly 3000

Sie können immer überraschen: Die 18. Platte der Australier ist ein Pop-Album.

Was hat man von King Gizzard & The Lizard Wizard nicht für unterschiedliche Konzepte erleben dürfen. Über 17 Alben hinweg probierten sich die Australier immer wieder neu aus. Mikrotonale Musik, Death Metal, Jazz, etwa, als Grundlage aber immer wendiger Psych Rock.

Das 18. Werk „Butterfly 3000“ (KGLW) kann dennoch überraschen. Denn: Es ist ein Pop-Album, fast völlig frei von rockigen Elementen. Man erkennt sie natürlich dennoch, wenn sie überfallsartig den Rhythmus ändern, immer ein wenig getrieben daherkommen.

Es dominieren die Synthies, psychedelisch wabernde, pluckernde, großflächige. Das Grundtempo ist gemütlich, beschleunigen können es King Gizzard & The Lizard Wizard aber immer. Auf „Interior People“ etwa oder „Catching Smoke“.

„Black Hot Soup“ beendet mit einem Rock-Moment, ein singuläres Event. Dann das federleichte „Ya Love“ und der tänzelnde Titeltrack, der den Abschluss bildet.

Fazit: Ein ungewöhnliches Erlebnis.

King Gizzard & The Lizard Wizard - Butterfly 3000

8.2

8.2/10
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