Review: King Buffalo – Longing To Be The Mountains

Die New Yorker legen eine Platte zwischen federleichtem Psych und wuchtigem Jam Rock vor.

King Buffalo sind ein Trio aus New York, das einen guten Jam zu schätzen weiß. Gerne greifen sie auf der neuen Platte „Longing To Be The Mountain“ (Stickman Records) zu diesem Stilmittel.

Zumeist ist die Struktur der Tracks gleich. Sie beginnen mit einem langsamen, hellen Teil, dann bricht die Wucht herein. Die Stimmung lockert sich wieder, bis gegen Ende der fette Jam kommt.

Das klingt zunächst wenig spannend, ist aber hier schon sehr gut gemacht. „Morning Song“ beginnt sehr ruhig und arbeitet mit Naturgeräuschen. Dann kommt der fette Jam. „Sun Shivers“ ist zunächst treibender Psych Rock, dann kommt der fette Jam.

„Cosmonaut“ ist dem sehr ähnlich und auch „Quickening“ setzt auf diese Formel. Die je um die zehn Minuten langen Nummern am Ende des Albums durchbrechen das Muster etwas.

Der Titeltrack führt nach spacigen Sounds sanfte Stoner-Riffs ein. „Eye Of The Storm“ bleibt instrumental und geht durch verschiedene Phasen, wobei Ruhe und Sturm gleichberechtigt sind.

Fazit: Die gefühlvollen Parts ragen heraus.

7.3

Fazit

7.3/10