Review: Kill West – Raw Desire EP

Nach dem fantastischen Smoke Beach legen Kill West eine neue EP vor. Ein bisschen ist der Psych-Flow aber verloren gegangen.

Smoke Beach von Kill West war wirklich ein fantastisches Album. Tief im Reverb verwurzelt, gab es total unterschiedliche Songs, die mal an The Black Angels und mal an Singapore Sling erinnerte. Jetzt haben die Argentinier eine neue EP veröffentlicht und sie „Raw Desire“ genannt. In Europa ist sie bei Drone Rock Records, in Argentinien bei Crang erschienen – beides gute Hausnummern.

Und was steckt jetzt drin? Die Songs auf „Raw Desire“ kommen etwas Breitbeiniger daher als die auf dem Vorgänger. Etwas roher eben mit Gitarren, die mehr in Richtung Stoner Blues gehen. Allgemein gibt man sich etwas entschleunigt

Die gute alte Reverb-Wand

Das Highlight der EP ist „Shivers“. Hier wird die Reverb-Wand hochgezogen, der Song fließt und driftet ab. Hier schimmern alte Tugenden durch.

Insgesamt verliert sich „Raw Desire“ etwas zu sehr. Wer es trotzdem hören und kaufen möchte, kann das hier tun.

Bei Amazon ist die EP hier erhältlich: