Review: Kill West – Gush

Von breitem Psych zu düsterem Rock’n’Roll: Leider ist Kill West diese Transformation auf ihrem neuen Album gründlich misslungen.

Auf „Smoke Beach“ breiteten die Argentinier von Kill West flächigen Neo-Psych aus und landeten damit einen tollen Erfolg. Zwei Jahre später haben sie mit „Gush“ (Stolen Body Records) den Nachfolger im Kasten und der ist leider eine große Enttäuschung.

Auf der „Raw Desire“-EP hatte sich schon eine Wandlung zu düsteren, reduzierteren Sounds angekündigt. Diese ist nun mit „Gush“ vollzogen wurden. Wir bekommen Rock’n’Roll, der irgendwo zwischen Black Rebel Motorcycle Club und Singapore Sling zur verorten ist. Nur fehlt Kill West das Händchen für dieses Genre.

Die Songs klingen austauschbar und schlimmstenfalls langweilig. Der Titeltrack, ebenso „Jungle Mind“, sind in ihrer Beliebigkeit kaum zu ertragen. „This Daze“ verwendet ernsthaft ein Saxophon. Gerade durchgehen können noch „Faces“ und „Heavy“, der Rest ist leider nicht gut.

 

Fazit: Ein lange herbeigesehentes Album enttäuscht in voller Gänze. Leider!

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