Review: Kiki Pau – Hiisi

Nach fünf Jahren Pause sind die finnischen Psych-Prog-Folker mit einer neuen Platte zurück.

2013 landeten Kiki Pau mit „Pines“ einen Hit. Die Platte übersetzte die wunderbare Natur Finnlands in Hörbares, bot Folk und Psych Rock, dazu Prog und Jazz. Fünf Jahre später ist die Band nun mit einem neuen Longplayer zurück.

Lange hat es gedauert. Kiki Pau legten nach „Pines“ eine Bandpause ein und trafen sich nur spärlich. Die letzten beiden Sommer verwendeten sie aber für die Aufnahmen zu „Hiisi“ (Beyond Beyond is Beyond Records).

Wieder einmal ist eine schöne und runde Arbeit gelungen. Ein wohliges Gefühl stellt sich beim Hören ein, Naturgeräusche umschmeicheln sanft. Die ersten Minuten der Platte fühlen sich nach Urlaub in einer verlassenen Waldhütte an einem großen See an.

„Leaves“ führt diese Stimmung mit seinem zauberhaften Folk ein. Auch „Sarkofagi“ setzt dort an, wird dann aber etwas rockiger, bleibt aber sanft.

Dann folgt der zweiteilige Titeltrack, der zunächst auf spacige Sounds setzt. Ein Jam beginnt, der mit der Zeit immer stürmischer wird. „Seeds“ beendet die Platte loungig und jazzig, dann folgen die wilden Fuzz-Gitarren.

Fazit: Kann man sich gut darin einwickeln.

8

Fazit

8.0/10