Review: Kaz Mirblouk – Careless by Contrast

Auf seinem neuen Album lässt der Kalifornier die Garage hinter sich.

Genre-Mix, so eine blöde Bezeichnung. Sie ist aber leider richtig, um Kaz Mirblouks neues Album „Careless by Contrast“ (Mock) einzuordnen. War der Kalifornier auf dem Vorgänger „Imitate, Intimidate“ eher beim Garage Rock/Psych Rock unterwegs, ist es nun eine Mischung aus Indie, Post Punk und Dream Pop.

Die Platte fällt sehr viel polierter aus. Einerseits ist die Produktion klarer, andererseits ist der gefühlvolle Indie doch die primäre Klangfarbe. Verträumt fällt er auf „Light Habits“ aus, dichter und schleppender auf „Absent“.

„Borderline“ eröffnet, stellt den Topf bereit, aus dem sich Mirblouk in der Folge bedient. Da ist ein cooler Post Punk-Groove, ein Indie Rock-Ausbruch, etwas Noise und Sixties Psych. „Dozer“ bricht mit Fuzz herein, entwickelt sich dann sanft.

Toll das zackiger „Fracture“, schön das schwelgerische „Bound“. Es brummt immer wieder, ist dann auch mal krautig, wie auf „Quartered“, im Gesamten ist die Platte aber recht straighter, deshalb nicht weniger guter Rock.

Fazit: Nicht mehr gar so kalifornisch.

Kaz Mirblouk - Careless by Contrast

7.7

7.7/10
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