Review: KARKARA – Nowhere Land

Teils gehetzter, teils famos groovender Psych Rock mit orientalischem Unterbau.

Nach dem 2019er „Crystal Gazer“ setzen KARKARA ihre Reise durch unerforschtes Land fort. Auch auf dem zweiten Album, „Nowhere Land“ (Stolen Body), setzen die Franzosen auf eine Mischung aus Psych Rock und Sounds des Nahen Osten.

War der Erstling vielversprechend, aber ziellos, muss man sich nun fragen: Sind die auf der Flucht? In einem unfassbaren Tempo hecheln KARKARA durch die erste Hälfte des Albums.

Das ist schon recht ansprechend, aber auch wenig variantenreich. Und bei „Falling Gods“ ist man ob der immergleichen Dramatik und des steten Tempos sogar leicht angeödet.

Mit „People Of Nowhere Land“ gelingt der Break an der richtigen Stellen. Hier schielen die Franzosen mehr zum Doom, präsentieren sich wuchtig. Eine tolle Nummer!

„Setting Sun“ ist dann großenteils psychiger und luftiger, groovet oft sehr schön dahin. Die letzten beiden Nummern nehmen dann den Anfangsrausch auf, wobei „Witch“ sehr viel düsterer ausfällt.

Fazit: Der Weg passt, die Gangart ist immer noch zu unsicher.

7.3

7.3/10
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