Review: KARKARA – Crystal Gazer

Das Trio aus Frankreich bietet auf seinem Debütalbum kraftvollen Garage Psych mit mystischer Note.

KARKARA stammen aus Toulouse, gründeten sich 2017 und legen nun ein erstes Album vor. „Crystal Gazer“ (Stolen Body) wurde von Jim Diamond produziert, der seine Wurzeln im spröden Garage Rock hat.

„Crystal Gazer“ hat ebenfalls etwas Rohes, aber auch ungemein Kraftvolles. KARKARA spielen Psych Rock, lassen sich beeinflussen von Sounds aus dem Nahen Osten und wissen auch um die Existenz von Kraut Rock.

Die sieben Tracks bringen es dann auch auf eine Laufzeit von beinahe einer Dreiviertelstunde. Man nimmt sich also viel Raum.

Beschwörende Stimmen leiten „Proxima Centaury“ ein, den Eröffnungstrack der Platte. Dann wechseln wir zum ausufernden Garage Psych, der mit der Zeit hypnotisiert.

Bereits hier zeigt sich die Varianz, die KARKARA auffahren. Die Songs arbeiten mit verschiedenen Stimmungen, wollen hart rocken, aber auch wegdriften. Zumeist geht es gut, manchmal wirkt es etwas zerfahren.

Wie etwa auf dem Titeltrack, der zunächst ruhig und mystisch startet, dann wuchtig wird, teils chaotische Züge annimmt. Neun Minuten sind dafür etwas zu lang, vor allem wenn stellenweise gar nichts passiert.

Schöner sind die im Vergleich knackigeren Tracks. „The Way“ hat einen herrlichen Wüsten-Einschlag, vermischt Fuzz mit Spaceigem. Oder das wilde Jam-Stück „Jedid“, das fantastisch packend ausfällt.

Fazit: Psych Rock, der seine Spur nicht immer hält.

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