Review: Kanaan – Double Sun

Instrumentaler Psych Rock, dicht und ergreifend.

Mit dem 2018er Debüt „Windborne“ schlugen Kanaan ihren Pflock im Feld „Instrumental Psych Rock“ ein. Dieses Jahr bestätigten die Norweger auf den „Odense Sessions“ (mit Jonas Munk von Causa Sui), dass sie es gut schaffen, spannenden und vielschichtigen Rock zu erschaffen.

Jetzt erscheint mit „Double Sun“ (El Paraiso) das insgesamt dritte Album von Kanaan. Erneut erhalten wir packenden, dichten Psych Rock, der sich in alle Richtungen umblickt.

Da werden Elemente aus dem Jazz und Post Rock eingeflochten. Ruhige Momente wischt die Fuzz-Gitarre weg, krautig fließen darf es ebenfalls.

„Worlds Together“ eröffnet mit hellen Sounds, bereitet uns auf Großes vor. „Mountain“ erstreckt sich dann über zwölf Minuten. Schlagzeug und Bass treiben zunächst an, während die Gitarre sich in endlosen Welten verliert. Dann erfolgt zur Mitte der Cut, es wird ruhiger und spaceiger.

„Öresund“ präsentiert sich zwischen stürmisch und angenehm fließend. Eine Nummer, die sich steigert, dann abebbt und das permanent im Wechsel.

„Worlds Apart“ ist im Vergleich zu „Worlds Together“ weitaus stürmischer und zerstörerischer. Es folgt der Titeltrack, der sich auf zwei Teile aufteilt. Zunächst werden wir angenehm umnebelt, dann bricht wuchtiger Fuzz Rock los. In weiterer Folge fließt es geschmeidig.

Fazit: Dramatisch.

8.1

8.1/10
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