Review: Julia Shapiro – Perfect Version

Wir wandern mit der Chastity Belt-Sängerin durch ein Tal der Tränen.

Auf der Tour zum 2017er „I Used to Spend So Much Time Alone“ wurde es Chastity Belt-Sängerin Julia Shapiro zu viel. Gesundheitlich ging es ihr nicht gut, eine Beziehung war gerade beendet. In ihrem Zuhause in Seattle stürzte sie sich daraufhin in die Arbeiten zu ihrem ersten Soloalbum.

Perfect Version“ (Hardly Art) untersucht nun die Gründe ihrer Depression, wie es ist, sich verloren zu fühlen. Shapiro hat alle Songs selbst eingespielt, sie dann zusammen mit David Hrivank abgemischt.

Die Musik orientiert sich am fließenden, vielschichtigen Rock von Chastity Belt. Allerdings wird hier noch eine gehörige Portion Melancholie beigemischt.

„Natural“ eröffnet die Platte großartig. Dann wird es zurückhaltender, persönlicher, erschütternder. „Shape“ ist sehr eindringlich. Den Tiefpunkt erreichen wir mit „Tired“. Chastity Belt-Kollegin Annie Truscott setzt uns mit ihrer Violine Tränen ins Gesicht.

„Harder To Do“ führt einen dichten Gitarrenteppich ein, während „Around The Block“ offener gehalten ist. „A Couple Highs“ ist sehr gefühlvoll. Darren Hanlons Trompete tönt einsam auf dem Titeltrack.

Fazit: Berührend.

8.2

8.2/10
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