Review: Juju – Maps And Territory

Gioele Valenti begibt sich wieder auf Forschungsreise. Er verknüpft dabei Kraut Rock, afrikanische Rhythmen und Technobeats.

Nicht nur einfachen Psych Rock, nein, Gioele Valenti will bei seinem Soloprojekt Juju alle möglichen Sounds miteinander verbinden. So kann ein Song gerne mit forschen Bongos starten, im Verlauf in proggiges Gelände gezerrt werden, um dann mit einem Disco-Beat zu enden.

Mit „Maps And Territory“ (Fuzz Club) präsentiert Valenti nun sein drittes Album. Der Nachfolger zum sehr schönen 2017er „Our Mother Was A Plant“ beinhaltet Zusammenarbeiten mit Goatman von Goat und der Avantgarde-Musikerin Amy Denio.

Sechs Songs sind enthalten, die allesamt komplett unterschiedlich ausfallen. „Master And Servants“ ist aufwühlend, führt gleich mal eine ganze Galaxie an Sounds ein. Cosmic Sounds sind da, Prog auch.

Eleganten World Music-Touch gibt es auf „I’m In Trance“. Liegt auch nahe, wenn hier Goatman mit dabei ist. Der Groove ist auf jeden Fall cool. Auf „Motherfucker Core“ treibt dafür ein kühler Beat an, der im Verlauf von einer Gitarre zersägt wird.

„If You Will Fall“ startet entspannend, schwingt sich dann zu dickem Rock auf. Mehr dem Shoegaze verpflichtet fühlt sich „God Is A Rover“. Auf „Arcontes Take Control“ steuern Valenti und Denio den Song in Richtung Free Jazz, der nur kurz von einem Ausflug in die Disco unterbrochen wird.

Fazit: Vielschichtig wie immer und auch gut wie immer.

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