Review: Josefin Öhrn + The Liberation – Sacred Dreams

Viel wurde rund um das dritte Album der Psych-Band verändert. Auch der Sound.

Josefin Öhrn und Fredrik Joelson zogen nach dem 2016er „Mirage“ von Stockholm nach London. Das gefeierte Album im Rücken, hätte man nun einfach so weiter machen können. Nein, dachten sich die Schweden, und tauschten mal eben die gesamte Backing Band aus.

The Liberation besteht für „Sacred Dreams“ (Rocket Recordings) aus Patrick C. Smith (Eskimo Chain), Angela Won-Yin Mak (The Go! Team), Matt Loft (Lola Colt) und Ben Ellis. Mit dem neuen Personal kam ein anderer Ansatz für den Sound.

So ist „Sacred Dreams“ sehr viel luftiger und poppiger als der Vorgänger. Die Spielereien wurden eingestampft, die nebligen Reverb-Wände aufgegeben. Gerne bestimmen Synthies die Songs. Wenn dann die Gitarre zum Einsatz kommt, ist sie eher zurückhaltend.

„Feel The Sun“ ist etwa eingebettet in Keyboards, sehr zugänglich und treibend. „I Can Feel It“ hat dann technoide Züge, bleibt aber im Pop verhaftet. Nach dem Titeltrack, der düster, vertrackt und cool ist, wird die Richtung geändert.

Ab dann sind wir eher beim angenehmen Rock. Erst auf „Whatever You Want“ wird es wieder elektronischer. Zuvor erhalten wir das mit leichtem Gitarren-Feedback ausgestattete „Hey Little Boy“ (ein Hit!) und das nach Road Trip schmeckende „Baby Come On“.

„Caramel Head“ und „Floating Away“ sind in ihrem einfachen Arrangement dennoch episch angelegt. „Let It Come“ ist vielleicht eine Spur zu soft geraten.

Fazit: Mehr Indie als Psych Rock, dennoch sehr gut gelungen.

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