Review: John Garcia – The Coyote Who Spoke In Tongues

Der Ex-Kyuss-Sänger veröffentlicht sein zweites Solo-Album. Es ist Besserung in Sicht.

Ein neues Album von John Garcia also. Was haben Fans die letzten Jahre gelitten. Zuerst das komplett verzichtbare Vista Chino-Album, dann sein Solo-Debüt 2014. Beides Platten, die man nicht neben seiner Kyuss-Sammlung im Regal stehen haben möchte. Jetzt ein neuer Versuch, dieses Mal rein akustisch und wieder auf Napalm Records.

Ja, es ist ein akustisches Album geworden. Und wer da auf die Tracklist schaut, wird sich wundern.“Green Machine“ und „Gardenia“ stehen da, zwei wild groovende Kyuss-Klassiker. Aber Garcia schafft es tatsächlich, mit gefühlvollem Gesang und zaghafter Instrumentierung Neues herauszuholen. Bei „El Rodeo“ kommen gar Streicher zum Einsatz, ansonsten wird der altbekannte Einstieg variiert.

Gar wundern muss man sich über „Space Cadet“. Schon im Original ein Akustik-Song nimmt das „Remake“ keinerlei Veränderungen vor. Die Eigenkompositionen gehen in Ordnung. „Give me 250 ml“ und „Kylie“ stechen hier als druckvolle Akustik-Songs heraus.

Insgesamt ist „The Coyote Who Spoke in Tongues“ ein solides Album geworden. Kyuss-Fans bekommen alte Favoriten in einer anderen Interpretation und dazu noch ein paar okaye Songs oben drauf. Man hätte nicht viel mehr erwarten können.