Review: John Garcia & The Band Of Gold – dto.

Der legendäre Kyuss-Sänger legt eine neue Platte vor. Sie gehört zu den besseren Releases der Post-Kyuss-Zeit.

John Garcia und Kyuss, auf ewig in der Musikgeschichte verankert. Vom schwerfälligen und ausufernden Stoner Rock entfernte er sich bereits mit seinem direkten Nachfolgeprojekt Slo-Burn. Unida war dann mehr Punk als Stoner und über die weiteren Bands hüllen wir mal den Mantel des Schweigens.

Seit einiger Zeit ist Garcia unter dem Solobanner unterwegs. Vergangenes Jahr gab es einen okayen Akustikausflug mit „The Coyote Who Spoke In Tongues“. Jetzt veröffentlicht der Kalifornier mit „John Garcia & The Band Of Gold“ (Napalm Records) neues Material.

Die Band Of Gold besteht aus dem Gitarristen Ehren Groban sowie Mike Pygmie (Bass, u.a. Mondo Generator) und Greg Saenz (Drums, u.a. Excel). Bemerkenswert: Kyuss-Produzent Chris Goss legte bei der Produktion mit Hand an. Kehrt Garcia damit zum polternden Sound früherer Zeiten zurück?

Der Anfang der Platte ist verheißungsvoll. Der instrumentale Track „Space Vato“ eröffnet mit schwerem Dröhnen und einer tänzelnden Gitarre. Doch dann hält der Groove Einzug, der im immer gleichen Tempo daherkommt.

Dabei sind „Jim’s Whiskers“ und „Chicken Delight“ brauchbare Nummern. Spätestens bei „Lillianna“ ist man aber leicht gelangweilt. „Popcorn (Hit Me When You Can)“ ist dann noch rasanter und eigentlich mehr Hard Rock als Stoner.

Gegen Ende wird die Stimmung etwas gebrochen. „Don’t Even Think About It“ erlaubt mehr Drift, „Cheyletiella“ bietet gute Jams an. Mit „Softer Side“ geht die Platte mit der wohl besten Nummer zu Ende. Nach hypnotischen Anfangstakten ufert es satt aus.

Fazit: Reiht sich bei den soliden Garcia-Platten ein.

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7.5

Fazit

7.5/10
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