Review: Jakethehawk – Hinterlands

Appalachian Desert Rock, natürlich und handgemacht.

Männer können seine Gefühle nicht zeigen. Vermutlich sitzen sie, wenn es ihnen mal ungut im Kopf ist, an einem Bach und schauen ihm beim Fließen zu. Dabei hören sie wohl ehrliche Gitarrenmusik mit etwas Dramatik, so wie sie Jakethehawk im Angebot haben.

Hinterlands“ (Ripple Music) ist das zweite Album der Band aus Pittsburgh. Aufgrund der Geografie und der geistigen Nähe zur Palm Desert wurde ihnen die Genrebezeichnung Appalachian Desert Rock verliehen.

Das passt aber auch recht gut. Ihr Sound ist staubtrocken wuchtig, als ob er der Wüste entstammen würde, dabei so mystisch wie die Wälder der Appalachen.

Die sechs enthaltenen Songs, je um und über sechs Minuten lang, arbeiten immer mit denselben Mitteln. Ruhiger Part, wuchtiger Part, ruhiger Part. Klingt eintönig, funktioniert bei Jakethehawk aber ganz okay.

Manchmal wird es etwas zu kitschig, wenn sich etwa auf „Counting“ Nu Metal-Posen einschleichen. Das geheimnisvolle „Interzone Mantra“ und das groovende „Ochre and Umber“ geraten aber wunderbar.

Fazit: Bodenständig.

7.2

7.2/10
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