Review: Jackie Lynn – Jacqueline

Haley Fohr von Circuit des Yeux schlüpft wieder in ihr Alter Ego und erzählt die Geschichte von Jackie weiter.

Wenn Haley Fohr Jackie Lynn ist, trägt sie Gesichtsmaske. Damit befindet sie sich voll im Modetrend. Die Geschichte von Jackie Lynn hat aber nichts mit Pandemien zu tun.

Es geht um eine Außenseiterin, die nach ihrer Karriere als Drogenkönigin nun eine Wendung erfährt. 2016 ging es auf dem Debüt wild zu. Doch Jackie Lynn hat eine zweite Chance erhalten, befährt nun in ihrem Truck auf „Jacqueline“ (Drag City) die einsamen Straßen. Isolation ist ein Thema, also sind wir doch wieder sehr aktuell.

Zusammen mit den Bitchin Bajas kreiert Fohr Sounds zwischen anschiebendem Elektro und melancholischem Pop. Die Haltestationen sind unterschiedlich, jeder Tag ein anderer. Zwischen wilder Party-Nacht und absoluter Einsamkeit findet sich Jacqueline ein.

„Casino Queen“ eröffnet mit Dance-Musik, die einen Acid-Touch beinhaltet. Danach wird dick aufgetragen auf „Shugar Water“, das dabei sehr persönlich herüberkommt. „Dream St.“ beginnt mit zurückhaltendem Tropical, wird dann fülliger, rückt Streicher in den Mittelpunkt.

„Short Black Dress“ ist eine astreine Pop-Nummer, während „Lenexa“ gediegener ausfällt. Dann sind wir mit „Odessa“ im Club, werden nachdenklich mit „Traveler’s Code of Conduct“. Mit „Control“ wird es zum Abschluss dramatisch. Sehr abwechslungsreiche Erlebnisse also.

Fazit: Fesselnd.

8.4

8.4/10
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