Review: J Fernandez – Occasional Din

Der Songwriter aus Chicago nimmt sich auf seinem neuen Album Italo-Pop-Soundtracks der 1960er und 70er zum Vorbild.

J Fernandez scheint Gefallen an italienischen Filmen der 1960er und 70er gefunden zu haben. Denn sein neues Album „Occasional Din“ (Joyful Noise) klingt sehr nach den Soundtracks dieser Zeit. Zuletzt hatte der Songwriter aus Chicago 2015 „Many Levels of Laughter“ veröffentlicht. Das war schon altmodisch, arbeitete aber noch mit grellen Synthies.

Für seine neue Platte legt er nun einen warmen Vintage-Sound an und verziert ihn mit eingängigen Pop-Melodien. Ein Xylofon tritt auf, dort hören wir Clavinet und da ist ein Vibraphon. Dazu gibt es düstere Lyrics und zuckersüßen Psych Pop.

Eine Mischung, die etwas seltsam wirkt und die Stimmung über die Laufzeit schwanken lässt. Nach dem vertrackten „Common Sense“ folgt mit dem fuzzy „Unwind“ der Hit der Platte.

Es bleibt eingängig und retro. Mit „Wildfire“ sind wir wirklich nahe an einem Soundtrack. Die Platte trudelt dann zurückhaltender und ruhiger aus.

Fazit: Schön schräg.

7.4

Fazit

7.4/10